MännerWHO erwischt rabenschwarzen Tag

Kein gelungener Start ins neue Jahr für die Männer der HSG Werra WHO. Beim TSV Wollrode setzte es eine deutliche Niederlage und das vor der Partie erwartete Spitzenspiel geriet zu einer einseitigen Angelegenheit für die Heimmannschaft.

Kein Durchkommen auch für Routinier Florian Strümpf gegen den TSV Wollrode. Foto: Hartmut Wenzel/Archiv
Kein Durchkommen auch für Routinier Florian Strümpf gegen den TSV Wollrode. Foto: Hartmut Wenzel/Archiv

TSV Wollrode - HSG Werra WHO 41:32 (22:15). Es sollte das Spitzenspiel der Bezirksoberliga werden, doch die Spielgemeinschaft aus dem Werratal hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Über die gesamte Spielzeit gesehen war das Angriffsspiel der Gäste zu behäbig. Da die Abwehr auch zu statisch und unflexibel agierte, konnte man dem Gegner nichts entgegensetzen. Das Spiel war bis zum 7:7 nach 12 Minuten noch ausgeglichen, doch dann übernahm Wollrode die Kontrolle. Die Gastgeber waren bissiger in den Zweikämpfen und erhielten mehr Zugriff auf das Spiel durch einfache Ballgewinne. So konnten sie sich schließlich kontinuierlich absetzen. WHO-Trainer Patrick Schober nahm nach 15 Minuten beim Stande von 8:12 eine Auszeit, doch es sollte sich nichts am Spiel seiner Mannschaft ändern. Der Rückstand für den Tabellenvierten wurde mit andauernder Spielzeit immer größer. Zur Pause betrug er schon sieben Tore. Wollrode führte dann in der 35. Minute beim 26:16 erstmals mit zehn Toren und acht Minuten später sogar mit 33:21. Nun zeigten die Gäste Moral und verkürzten zwar auf 27:34 (52.), doch es sollte nur ein kurzzeitiges Aufbäumen sein. "Es war ein Nachmittag zum Vergessen. Wir haben nicht die gewünschte Aggressivität von der ersten Minute an auf die Platte bekommen. Im Angriff fehlte die nötige Geschwindigkeit und in der Abwehr war das Miteinander nicht zu sehen", äußert sich ein sichtlich angefresser WHO-Trainer Patrick Schober.

Wollrode: Hartung, Zülch - Schmieling (3), Wingefeld, Vaupel (2), Kothe (9/2), Czermak, Gockell (7), Schulze (1), Schindler, Knapp (8), Schmidt (6), Wittmoser (3), Glock (2).

Werra WHO: Gruner, Lusky - Munk (2), Schäfer (2), Nitsche (8), Zuparic (1), Breitbarth, Wolf (5/3), Strümpf (2), Liehr (5), Schneider (1), Barzov (1), von Manger (4), Kalla (1).

Quelle: Hersfelder Zeitung vom 21.01.2025 (pf)